Es wird empfohlen, dass du mindestens die Nebenkosten des Immobilienerwerbs als Eigenkapital einbringst – das sind etwa 7-12 % des Kaufpreises. Wenn du zusätzlich mehr Eigenkapital einbringen kannst, hat das positive Auswirkungen auf deine Baufinanzierung: Ein höherer Eigenkapitalanteil reduziert das Risiko für den Darlehensgeber und kann zu günstigeren Zinskonditionen führen.
Die konkreten Anforderungen an das Eigenkapital können je nach Darlehensgeber variieren. Einige bieten sogar Finanzierungsoptionen mit einem geringeren Eigenkapitalanteil an. Wir kennen die unterschiedlichen Anforderungen und können dich gut beraten, welches Kreditinstitut für deinen Eigenkapitalanteil in Frage kommt.
Der Unterschied zwischen Marktwert und Verkehrswert liegt im jeweiligen Kontext, in dem sie genutzt werden:
Marktwert: Der Marktwert einer Immobilie ist der geschätzte Preis, zu dem sie auf dem freien Markt verkauft werden könnte. Er wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt und hängt von Faktoren wie Lage, Zustand, Größe, Ausstattung und den aktuellen Marktbedingungen ab. Der Marktwert zeigt, welchen Preis Käufer und Verkäufer im offenen Wettbewerb bereit sind zu zahlen.
Verkehrswert: Der Verkehrswert einer Immobilie ist ein gesetzlich definierter Wert, der für rechtliche oder steuerliche Zwecke herangezogen wird. Er wird häufig von einem unabhängigen Gutachter ermittelt und spielt eine Rolle bei Besteuerung, Versicherungen, Erbschaftsangelegenheiten oder gerichtlichen Verfahren. Der Verkehrswert basiert auf festgelegten Bewertungsmethoden und rechtlichen Vorgaben, um eine objektive und verbindliche Einschätzung zu gewährleisten.
Zusammengefasst: Der Marktwert spiegelt den aktuellen Preis einer Immobilie auf dem freien Markt wider, während der Verkehrswert eine objektive, rechtlich festgelegte Bewertung für bestimmte offizielle Zwecke darstellt. Diese beiden Werte können voneinander abweichen, da der Marktwert stärker von Angebot, Nachfrage und subjektiven Einschätzungen abhängt, während der Verkehrswert auf standardisierten Bewertungsmethoden beruht.
Wie viel KfW-Förderung kann ich bekommen?
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet verschiedene Förderprogramme für den Immobilienbereich an – egal ob du energieeffizient bauen, sanieren oder Wohneigentum erwerben möchtest.
Je nach Programm kannst du zwischen 100.000 und 270.000 Euro als Kredit erhalten. Wie viel Förderung du genau bekommst, hängt von mehreren Faktoren ab: dem gewählten Programm, dem energetischen Standard der Immobilie, ob es sich um einen Neubau oder eine Bestandsimmobilie handelt und wie du die Immobilie nutzen willst. In manchen Programmen spielen auch dein Einkommen und die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen eine Rolle.
Kurz gesagt: Die KfW-Förderung ist individuell – es lohnt sich also, die passenden Programme genau zu prüfen!
Der Wechsel zu einem anderen Kreditgeber, auch als Umschuldung bezeichnet, kann mit verschiedenen Kosten verbunden sein. Hier sind einige mögliche Kosten, die auf dich zukommen können:
Vorfälligkeitsentschädigung: Wenn du deinen bestehenden Kredit vorzeitig kündigst, kann dein aktueller Darlehensgeber eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Diese soll den entgangenen Zinsgewinn ausgleichen. Die Höhe hängt von Faktoren wie Restschuld, Restlaufzeit und vereinbartem Zinssatz ab.
Bearbeitungsgebühren: Dein neuer Kreditgeber kann Bearbeitungsgebühren für die Umschuldung erheben. Diese können entweder als feste Gebühr oder als prozentualer Anteil des umgeschuldeten Betrags anfallen.
Notargebühren: Falls eine Änderung der Grundschuld erforderlich ist, muss ein Notar beauftragt werden. Die Kosten dafür variieren je nach Wert der Immobilie und Region.
Gebühren für die neue Finanzierung: Dein neuer Kreditgeber kann zusätzliche Kosten für die Bearbeitung des neuen Darlehens berechnen, z. B. Schätzkosten, Prüfungsgebühren oder andere Verwaltungskosten.
Die tatsächlichen Kosten einer Umschuldung hängen von deinen individuellen Vertragsbedingungen sowie den Konditionen deines aktuellen und zukünftigen Kreditgebers ab. Ein Vergleich kann sich jedoch lohnen, da du durch bessere Zinskonditionen langfristig Geld sparen kannst.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Wert einer Immobilie zu bestimmen. Hier sind ein paar Methoden, die dir dabei helfen können:
Professionelle Immobilienbewertung: Ein Sachverständiger oder Gutachter können eine detaillierte Analyse durchführen. Dabei werden Faktoren wie Lage, Größe, Zustand, Ausstattung und vergleichbare Verkaufspreise berücksichtigt, um einen realistischen Marktwert zu ermitteln.
Vergleich mit ähnlichen Immobilien: Schau dir an, zu welchen Preisen ähnliche Immobilien in der Umgebung verkauft werden. Online-Immobilienportale oder lokale Makler können dir dabei wertvolle Infos liefern. Denk aber daran, dass jede Immobilie individuell ist – Zustand und Ausstattung spielen ebenfalls eine große Rolle.
Online-Bewertungstools: Es gibt zahlreiche Websites, die anhand von Algorithmen eine grobe Schätzung des Immobilienwerts liefern. Diese basieren auf öffentlich zugänglichen Daten wie Lage, Größe und Baujahr. Allerdings sind diese Werte nicht immer ganz genau, da sie keine aktuellen Marktbedingungen oder individuelle Besonderheiten der Immobilie berücksichtigen.
Beratung durch einen Finanzierungsberater: Wir haben Zugriff auf aktuelle Verkaufsdaten und Marktanalysen und können dir eine realistische Einschätzung des Preises liefern.
Am besten kombinierst du mehrere dieser Methoden, um ein möglichst genaues Bild vom Wert deiner Immobilie zu bekommen!
Nach Ablauf der Zinsbindung
Wenn die Zinsbindung deines Baukredits ausläuft und noch eine Restschuld offen ist, bekommst du von deiner Bank ein Angebot zur Weiterführung des Kredits – das sogenannte Prolongationsangebot. Doch Achtung: Das ist nicht automatisch das beste Angebot! Viele verpassen hier die Chance, sich nach besseren Konditionen umzusehen.
Nach einer reibungslosen Rückzahlung deiner bisherigen Raten stehst du oft in einer guten Verhandlungsposition. Das bedeutet: Du kannst dir für die restliche Laufzeit günstigere Zinssätze sichern. Selbst wenn beim Wechsel Notar- und Grundbuchgebühren anfallen, gleichen die niedrigeren Zinsen diese Kosten meist locker aus. Schon ein Zinssatz, der nur ein paar Zehntelprozent unter dem alten liegt, kann den Wechsel lohnenswert machen.
Falls du dir frühzeitig günstige Zinsen sichern möchtest, könnte ein Forward-Darlehen eine Option für dich sein.
Vor Ablauf der Zinsbindung
Eine Umschuldung vor dem Ende der Zinsbindung ist meist weniger attraktiv, da deine aktuelle Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen kann. Diese zusätzlichen Kosten würden die Ersparnis durch bessere Zinsen oft zunichtemachen.
Aber: Du kannst deine Anschlussfinanzierung schon im Voraus planen! Selbst wenn dein aktueller Vertrag noch Monate oder Jahre läuft, kannst du dir mit einem neuen Vertrag schon jetzt die heutigen Zinssätze sichern – er tritt dann automatisch in Kraft, sobald die Zinsbindung deines alten Kredits endet.
Tipp: Ein Zinsvergleich lohnt sich immer! So kannst du schnell herausfinden, ob eine Umschuldung für dich finanziell sinnvoll ist. Falls du noch mehr Durchblick brauchst, helfen wir dir gerne dabei, die besten Optionen zu finden.
Ganz einfach – es gibt drei Gründe:
Vergleich 🔍
Wir sind Vermittler und vergleichen Angebote von vielen verschiedenen Banken, während deine Hausbank nur ihre eigenen Konditionen anbietet. Da sich Zinssätze ständig ändern, sorgen wir mit unserem aktuellen Marktüberblick dafür, dass du die besten Konditionen bekommst.
Effizienz 🚀
Wir sind auf Baufinanzierungen spezialisiert und setzen auf moderne Technologie, um den Prozess für dich schnell, einfach und transparent zu gestalten.
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Als Partner von über 550 Kreditinstituten haben wir Zugang zu exklusiven Angeboten, die du bei deiner Hausbank oft nicht bekommst. Das bedeutet für dich: bessere Zinsen und optimale Finanzierungsbedingungen!
Kurz gesagt: Mehr Auswahl, beste Technik, günstigere Zinsen! 😃